Beispiele für eine nachhaltige Industrie- und Gewerbearchitektur unter Einbeziehung der Landschaft und einer arbeitnehmergerechten Gestaltung der Arbeitsplätze und der Arbeitsumwelt
Sieht man sich die vielen auf der „grünen Wiese“ entstehenden Gewerbe- und Industriegebiete an, so handelt es sich dabei meist um einander ähnliche, kubische Bauten mit wenigen Fenstern, Klimaanlage und umgeben von Beton- oder Asphaltflächen.
Demgegenüber stehen auch einige ökologisch und sozial anspruchsvolle, architektonisch gut gestaltete Industrie- und Gewerbebauten. Diese sollten durch die Verleihung der Umweltpreises 2002 stärker ins Licht der Öffentlichkeit geholt werden und die Architekten, Unternehmen oder Bauherren für ihr diesbezügliches Engagement ausgezeichnet werden.
23 Teilnehmer reichten ihre Bewerbungsunterlagen ein. Darunter Unternehmen, Organisationen, freie Architekten und Architekturbüros.
Die Jury der Stiftung Arbeit und Umwelt hat aus den Bewerbern zwei Preisträger gewählt:
Der erste Preis, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000€, geht an das Projekt
„SurTec – Chemiefabrik als Passivhaus“
SurTec - ein Beispiel aus dem produzierenden Gewerbe.
Standort: Zwingenberg.


Der Preis wird vom „Atelier für Architektur und Städtebau“, Dipl. Ing. Martin Zimmer aus Darmstadt entgegen genommen. Im Internet finden sie weitere Informationen zum Architekten bzw. zum Bauherren.
Der zweite Preis, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000€, geht an das Projekt
„BE-SiNNTE ARCHITEKTUR – von der Industriebrache zur Kultur-Werkstatt“
Umbau der Paulmann Fabrik zu Wohn- und Gewerbeeinheiten.
Standort: Wennigsen.
Der Preis wird von der Gesellschaft für Kunst und Heilen, Herrn Kurt Eschmann aus Wennigsen entgegen genommen.
Die Verleihung fand während einer Fachtagung am 20. November 2003 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Hannover in den Räumen der Hauptverwaltung der IG Bergbau, Chemie, Energie statt.

