Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie – die Sozialpartner handeln!

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Das Thema Ressourceneffizienz und ihre Verbesserung spielt für die Unternehmen, Betriebsräte und Beschäftigten der Kunststoffindustrie eine bedeutsame Rolle. Dies betrifft sowohl die unternehmensinternen Prozesse als auch die Produkte und ihre Anwendung. Der systematische und vertrauensvolle Austausch zur Verbesserung der Ressourceneffizienz sollte weiterhin gefestigt werden, um die Innovationsfähigkeit und Produktivität der Kunststoffindustrie zu sichern. Ein wesentlicher Baustein hierbei ist qualitativ hochwertige Arbeit mit einer stimmigen Beteiligungskultur. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg für eine moderne Kunststoffindustrie, die sich durch Innovationsklima und Ressourceneffizienz auszeichnet.
Deshalb haben der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V., PlasticsEurope Deutschland e. V. und die IG Bergbau, Chemie, Energie ein gemeinsames Projekt zum Thema „Steigerung der Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie“ erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts identifizierten Beschäftigte, Betriebsräte und Vertreter des Unternehmensmanagements aus der Kunststoffindustrie Potentiale zur weiteren Verbesserung der ressourceneffizienten Herstellung und Verwendung von Kunststoffen.
Das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Projekt wird durch die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE sowie durch die SUSTAIN CONSULT – Beratungsgesellschaft für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mbH durchgeführt.
Das Projekt deckte einen weiten Bereich der Kunststoffindustrie ab: Teilbranchen wie Automobil, Baubedarfsartikel, Haushaltswaren, Verpackungen, Luftfahrt, Möbel und Küchengeräte wurden ebenso einbezogen wie ein Maschinenhersteller und ein Spezialfolienhersteller.
In ausgewählten Referenzbetrieben wurden Ressourceneffizienzpotentiale entlang der betrieblichen Wertschöpfungskette identifiziert. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf die Einbindung und die Rolle von Betriebsräten. Im Projekt wurden Handlungsoptionen für Unternehmensvertreter und Mitbestimmungsträger diskutiert und gute Beispiele zur Nachahmung bekannt gemacht.
Projektlaufzeit: 01.12.2010 bis 30.06.2012
Projektziele:
- Innovative Ansätze zur Ressourceneffizienz von Kunststoffprodukten über einen gemeinsamen Dialogprozess in der Branche fördern
- Ressourceneffizienz-Potentiale identifizieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern
- „Nachhaltigkeits-Wissen“ und „Life-Cycle-Denken“ bei Unternehmern, Betriebsräten und Beschäftigten erhöhen
- Ressourceneffizienz von Kunststoffprodukten fördern durch Innovationen und Verhalten am Arbeitsplatz und als Verbraucher
- Ressourcenschonendes Image von Kunststoffen nutzen für Fachkräfte- und Nachwuchssicherung
- Ressourceneffizienz-Eigenschaften von Kunststoffen herausarbeiten und aufzeigen, um die Akzeptanz von Kunststoffen in der Öffentlichkeit zu erhöhen
Projektergebnisse:
- Projekt-Ergebnis-Flyer
- Kurzinformation-Interviews
- Kurzinformation-Befragung
- Auswertung der Interviews und Befragungen
- Pressemitteilung zum Projektabschluss
- Programm Abschlussveranstaltung
- Präsentationen der Abschlussveranstaltung
- AG Charts der Abschlussveranstaltung
- Rede von Egbert Biermann zur Abschlussveranstaltung
- Projektvorstellung bei Auftaktworkshop
- Präsentationen zum Auftaktworkshop
- Programm des Auftaktworkshops
Die Veröffentlichungen „Die Auswirkungen von Kunststoffen auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in Europa“ sowie „Kunststoff – anders denken über Energie“ sind von PlasticsEurope als PDF erhältlich.






