Beteiligungsorientierte Verbesserung der Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie

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Im Rahmen eines von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützten Projektes untersucht die SUSTAIN CONSULT – Beratungsgesellschaft für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mbH in Zusammenarbeit mit der Stiftung Arbeit und Umwelt und der Abt. Wirtschafts- und Industriepolitik (Industriegruppe Kunststoffe/Leder) der IG BCE, PlasticsEurope und dem Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) gute Ansätze für Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie.
In diesem Projekt soll das Potential innovativer Kunststoffe für zukünftige Energie- und Versorgungskonzepte aufgezeigt und der Beitrag der Branche für Wachstum und Beschäftigung sichtbar gemacht werden.
In ausgewählten Referenzbetrieben werden Ressourceneffizienzpotentiale entlang der betrieblichen Wertschöpfungskette identifiziert. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Einbindung und Rolle von Betriebsräten gelegt werden.
Die Sozialpartner begleiten dieses Projekt aktiv im Rahmen eines Branchendialogs, um u.a. einem teilweise kritischen öffentlichen Meinungsbild zu diesem Werkstoff zu begegnen.
Ziele des Projektes sind, sowohl Beispiele guter Praxis zu identifizieren als auch den hohen Beitrag von Kunststofferzeugnissen zum Umwelt- und Klimaschutz aufzuzeigen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung sollen aus den Ergebnissen Handlungsoptionen für Mitbestimmungsträger diskutiert und gute Beispiele zur Nachahmung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Das Projekt beginnt mit einer Kurzstudie, in dem das innovative Potential der Kunststoffindustrie und ihren Produkten aufgezeigt wird. Bereits heute helfen innovative Kunststoffanwendungen Energie und Ressourcen auf vielen Gebieten einzusparen:
- Gewichtsreduzierung (z.B. im Automobil- und Flugzeugbau)
- Gewinnung erneuerbarer Energien (z.B. Rotoren für Windenergieanlagen, polymere Solarzellen)
- Verbesserung der Gebäudetechnik (z.B. Dämmstoffe, Latentwärmespeicherputz, moderne Fenster) und
- Effizienzsteigerung im Elektro- und Elektronikbereich (z.B. Organische Leuchtdioden(OLED, PEM-Brennstoffzelle, Membrane für Lithiumzellen).
Folgende Projektphasen sind geplant:
- Erstellung eines Branchenbildes aus vorhandenen Materialien
- Qualitative Interviews (Geschäftsführungen, Fachexperten, Betriebsratsvorsitzende)
- Quantitative Befragung (500 Fragebögen): Informationsgewinnung, Aktivierung
- Transferworkshops und Abschlussveranstaltung mit Fachdokumentation
Projektlaufzeit: 01.12.2010 bis 30.11.2011
Die Veröffentlichungen „Die Auswirkungen von Kunststoffen auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in Europa“ sowie „Kunststoff – anders denken über Energie“ sind von PlasticsEurope als PDF erhältlich.





