Wachstum bei sinkenden Emissionen
Entkoppelung von Wachstum und Emissionen ist in der Chemieindustrie gelungen
Die Chemieindustrie in Deutschland gehört zu den energieintensiven Branchen. Vor allem bei der Herstellung von chemischen Grundstoffen muss sie viel Energie einsetzen. Auf diese Tatsache hat die Branche in Deutschland – schon aus Kostengründen – frühzeitig reagiert und produziert heute energieeffizienter und damit auch klimaschonender als Unternehmen aus anderen Regionen der Welt. Die Chemie hatte sich bereits 1996 – und
2001 in erweiterter Form – verpflichtet, ihren Ausstoß an den Treibhausgasen Kohlendioxid (CO2) und Lachgas (N2O) bis zum Jahr 2012 um mindestens 45 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel wurde bereits 2009 erreicht: Bis dahin verringerte die Chemie ihre Treibhausgasemissionen von 89,2 Millionen auf 56 Millionen Tonnen (gerechnet in CO2- Äquivalenten). Das entspricht gegenüber dem Referenzjahr 1990 einem Rückgang von
47 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg die deutsche Chemieproduktion um 42 Prozent.
Damit ist die Entkoppelung von Wachstum und Emissionen in der Produktion gelungen.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier






