Arbeit in der energieintensiven Industrie
Mit der Reihe „Gute Arbeit und ökologischer Wandel“ wollen die Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW über eine Zukunft nachdenken, die Nachhaltigkeit und Gute Arbeit vereint. Gewerkschaften sehen die Notwendigkeit eines ökologischen Wandels, er ist aber nur mit Guter Arbeit, Sozialer Sicherheit und Demokratie machbar. In mehreren dezentralen Fachtagungen werden einzelne Aspekte des Themas aufgegriffen.
Die dritte Fachtagung „Arbeit in der energieintensiven Industrie: Mitbestimmung als ökologischer Fortschrittsmotor“ findet am 27. August 2012 in den Deutschen Edelstahlwerken in Witten statt. Mit welchen Konzepten stellt sich die Stahlindustrie den Herausforderungen des ökologischen Wandels? Es wird insbesondere nach den Chancen von Mitbestimmung und Mitarbeiterbeteiligung im ökologischen Innovationsprozess gefragt.
Die Veranstalter sind sehr an einem breiten Dialog zwischen Wissenschaft, Gewerkschaft, Betrieben und Gesellschaftlichen Gruppen interessiert. Dabei geht es nicht um einseitige Wissensvermittlung und fertige Antworten. Es geht darum, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Anstöße zu geben – für den gesellschaftlichen Diskurs, die Arbeit im Betrieb und das Wirken in der Politik. Am Ende steht die „Denkfabrik“, ein großer Kongress mit dem Ziel, die gefundenen Impulse ins Land zu tragen.





