Zukunftsfester Wohlstand in einer hochentwickelten Gesellschaft erfordert eine nachhaltige Industrie und eine nachhaltige Industriepolitik. 2050 soll kaum mehr CO2 emittiert werden, die Stromversorgung nahezu vollständig auf erneuerbaren Energiequellen basieren und der Primärenergieverbrauch in allen Bereichen dramatisch reduziert sein. Das erfordert einen umfassenden Innovations- und Transformationsprozess sowohl in der Energiewirtschaft als auch in der industriellen Produktion.

Gleichzeitig streben Deutschland und Europa nach mehr sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit, bzw. mehr guten Arbeitsplätzen, mehr Gerechtigkeit und einen hohen Industrieanteil am BIP. Wie können diese Ziele der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit miteinander vereinbart und gleichrangig umgesetzt werden?

Energiewende

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ihre Kosten gerecht verteilt werden und die Versorgungs­sicherheit gewährleistet wird.
Inno­vationen, Investitionen, Kosten­effizienz und Gute Arbeit sind zentrale Bestandteile der Trans­formation zum nachhaltigen Strom­system.


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Mobilitätswende

Emissionsarme Mobilität lässt sich mit batterie­elektrischen Antriebs­systeme sowie mit alternativen Kraftstoffen und moderne Materialien und Technologien erreichen. Durch Sektoren­kopplung und neue Infra­struktur kann die Mobilitäts­wende mit der Energie­wende verknüpft werden.


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Kreislaufwirtschaft

In der nachhaltigen industriellen Produktion sollen Stoffkreisläufe möglichst geschlossen gehalten werden. Effizienzsteigerungen, moderne Abfallnutzung, neue Produktionstechnologien, Bioökonomie und Biotechnologie werden zukünftig noch wichtigere Rollen spielen müssen.


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Zukunfts­technologien

Die politischen Nachhaltigkeits-Ziele müssen verstärkt mit techno­logischen und wirtschaftlichen Trans­formations-Strategien verknüpft werden. Die Identifikation zukunfts­fester Technologien sowie deren notwendige Rahmen­setzungen sind Grundlage für die Erfolg der nationaler und globaler nachhaltigen Entwicklung.


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