Betriebliche Strategien in der „doppelten Transformation“:
Aus- und Weiterbildungssysteme stärken

Viele Unternehmen und Beschäftigte stehen durch die gleichzeitig stattfindende und beschleunigte Digitalisierung und Klima- und Energiepolitik unter einem doppelten Transformationsdruck. In Industrieunternehmen schreitet der Einsatz digitaler Technologien schnell voran und vor allem energieintensive Unternehmen sowie Unternehmen in der Energiewirtschaft müssen mit disruptiven und tief greifenden Veränderungen auf den Energiemärkten und in der Klimapolitik umgehen. Dementsprechend verändern sich auch betriebliche Arbeitsprozesse, die Arbeitsorganisation sowie die Ausblicke und Zukunftsperspektiven der dort Beschäftigten.

Um die Arbeitnehmer:innen auf diese schnellen Veränderungsprozesse vorzubereiten und ihre Transformations- bzw. Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und zu erhöhen, spielen die öffentlichen und betrieblichen Aus- und Weiterbildungssysteme eine zentrale und zunehmend wichtige Rolle.

Sind diese Aus- und Weiterbildungssysteme für die schnellen Transformationen geeignet? Was bräuchten Beschäftigte und Unternehmen, um ihre Transformationsfähigkeit zu erhöhen und langfristig die Beschäftigungsperspektiven für alle Betroffenen zu sichern (innerhalb oder außerhalb der Unternehmen und Branchen)? Welche Ressourcen oder neue Institutionen und Mechanismen sind auf betrieblicher, betriebsübergreifender, regionaler oder staatlicher Ebene nötig?

Diese Fragen verfolgt ein Projekt, das die Stiftung Arbeit und Umwelt zusammen mit einem wissenschaftlichen Institut sowie ausgewählten Industrieunternehmen durchführt.

Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 erwartet.