Dieses Projekt untersucht die Potenziale und Hindernisse bei der Einführung digitaler Technik in der kunststoffverarbeitenden Industrie

Angesichts vielfältiger Herausforderungen (z. B. veränderte Kundenbedarfe, die steigende Zahl von Produktvarianten, zum Teil deutlich kleinere Losgrößen, verschärfter globaler Wettbewerb) gibt es in den Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie eine ausgeprägte Tendenz zu komplexen, kombinierten und integrierten Fertigungsprozessen mit erhöhtem Automatisierungsgrad. Dennoch besteht in der kunststoffverarbeitenden Industrie gegenwärtig noch eine „Lücke“ in Bezug auf die Potenziale digitaler Technik und dem tatsächlichen Einsatz im Betrieb, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Additive Fertigung, neueste Robotik und künstliche Intelligenz werden in der Regel noch nicht systematisch und flächendeckend eingesetzt, auch wenn in der Branche durchaus der Wunsch besteht, den technologischen Wandel einzuleiten bzw. zu vertiefen. Zielsetzung des Projektes ist es, eine empirische Bestandsaufaufnahme zur Digitalisierung in der kunststoffverarbeitenden Industrie vor allem auf quantitativer Basis zu erarbeiten. Darüber hinaus sollen Auswirkungen auf Beschäftigung und Qualifikationsanforderungen erörtert werden.