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Bio­tech-Stand­ort Deutsch­land?

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Entwicklungstrends, Wettbewerbsfähigkeit, Mitbestimmung, Zukunftsfähigkeit.

Die deutsche Biotech- und Pharma-Industrie ist im internationalen Vergleich hoch-innovativ. Deutsche Firmen sind ganz vorne dabei im Bereich der Forschung sowie der Herstellung von Produkten, unter anderem auf Basis von experimentellen Techniken aus der Chemie, der Molekularund Zellbiologie, der Pharmakologie, Bioinformatik sowie smarter Sensorik.

Allerdings hat sich auch in der Corona-Pandemie gezeigt, dass Abbau und Verlagerung von Produktionskapazitäten ein Risiko in der Versorgung kritischer Produkte darstellen. So werden bestimmte Investitionen nicht am Forschungsstandort Deutschland, sondern an anderen Standorten innerhalb der EU und auch außerhalb davon getätigt.

Die Branchen sind traditionell von einer relativ guten Sozialpartnerschaftsstruktur geprägt. Mit der Start-up-Szene wird aber die Mitbestimmung herausgefordert. Auch die deutsche Förderlandschaft im Bereich Biotech wird mit Blick auf die Mitbestimmung kritisiert.

Mit Blick auf die aktuelle Situation und Entwicklungstrends in der Biotech- und Pharmaindustrie organisiert die Stiftung Arbeit und Umwelt zusammen mit dem IG BCE Landesbezirk Nordost eine Biotech-Tagung, um die wirtschaftlichen, politischen und sozialpartnerschaftlichen Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

  • Die folgenden Fragestellungen stehen im Fokus:Wie innovativ und wettbewerbsfähig ist die deutsche Biotech- und Pharmaindustrie? Welche Entwicklungstendenzen sind am europäischen und globalen Markt zu beobachten?
  • Wie stark ist die deutsche Förderlandschaft und wie soll eine aktive staatliche Biotech-Politik aussehen, um die Innovationsfähigkeit der Branche sowie Investitionen und Produktion vor Ort zu unterstützen?
  • Welche standortstrategischen Beschlüsse müssen noch getroffen werden, auch mit Blick auf Lieferketten der Biotech- und Pharmaindustrie? Müssen beispielsweise Produktionskapazitäten „zurückgeholt“ werden, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten?
  • Große Teile der Branche sind von relativ starker Mitbestimmung geprägt. Wie kann Sozialpartnerschaft auch in der Start-up-Szene ausgebaut werden und zu einer stärkeren Innovationslandschaft beitragen?

Ablauf

13.00 Uhr
Einführung und Eröffnung

  • Kajsa Borgnäs, Geschäftsführerin Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE
  • Oliver Heinrich, Landesbezirksleiter Nordost IG BCE

13.15 Uhr
Innovation, Produktion, Mitbestimmung: Was wir aus der Corona-Pandemie über die deutsche Pharma- und Biotech-Szene gelernt haben

  • Ralf Sikorski, Stellvertretender Vorsitzender IG BCE

13.30 Uhr
Aktuelle Entwicklungstrends der Biotech- und Pharmaindustrie

  • Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin Bio Deutschland e. V.

14.00 Uhr
Maßnahmen zur Stärkung des Biotech- und Pharmastandort Deutschlands

  • Dr. Ulrich Nußbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

14.15 Uhr
Stärker aus der Krise?

Welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen braucht es, um den Biotech- und Pharmastandort Deutschlands zu stärken? Welche Rolle spielt Sozialpartnerschaft dabei?

  • Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer bei Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie im Verband der Chemischen Industrie e.V.
  • Robert Gundlach, Bayer, Vorsitzender des Betriebsrats am Standort Berlin
  • Oliver Heinrich, Landesbezirksleiter IG BCE Nordost
  • Sandy Richter, Betriebsratsvorsitzende IDT Biologika

moderierte Diskussion


15.00 Uhr
Abschluss


Anmeldung zur Veranstaltung

Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.

Datum/Zeit
18. Mai 2021
13:00 - 15:00 Uhr

Kategorien

AnsprechpartnerIn
Kontakt: Stephan Hoare
Telefon: +49 (0) 30 2787 1373
E-Mail: stephan.hoare@igbce.de

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