Neustrukturierung industrieller WertschöpfungskettenShutterstock

Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten

Neustrukturierung industrieller WertschöpfungskettenShutterstock

In einer Workshopreihe wollen wir das Thema Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten im Kontext der Transformation zu einer CO2-neutralen Wirtschaft diskutieren. Bringen Sie Ihre Expertise ein!

Deutschland und die EU haben sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Klimaneutralität bis 2045 bzw. 2050. Dies bedeutet, dass der Dekarbonisierungsdruck auf die ganze Gesellschaft – und insbesondere auf die Industrie – zunimmt. Liefer- und Wertschöpfungsketten ändern sich und müssen gleichzeitig angepasst werden.

Unsere Wirtschaft ist geprägt von globalen Produktionszusammenhängen und komplexen Wertschöpfungsverbünden. Mehr als 450 Millionen Menschen sind heute in globalen Lieferketten tätig – allein in der EU ein Drittel der Beschäftigten. Neben der Entstehung neuer Wertschöpfungsketten rund um Wasserstoff und Erneuerbare Energien und deren Auswirkung auf energieintensive Grundstoffindustrien, stehen insbesondere auch bereits bestehende Wertschöpfungsketten, wie z.B. die Automobilindustrie und deren Zulieferstrukturen, vor einem tiefgreifenden Wandel. Disruptive Veränderungen und Transformationsprozesse werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU und weltweit zu sozio- und geoökonomischen Herausforderungen führen und bedürfen eines vorausschauenden und strategischen politischen Handelns.

In der gemeinsamen Workshopreihe der Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE, des IASS Potsdam und der dena, sollen verschiedene Aspekte der Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten im Kontext der Transformation thematisiert und mit Fachleuten diskutiert werden. Die Teilnehmenden der Workshops sollen hierbei mit ihrer Expertise aktiv in die Diskussion eingebunden werden.

Die Workshops sind am 20.9., am 7.10. und am 21.10.2021 via Zoom geplant.

Workshop 1: Entstehung neuer Wertschöpfungsketten im Bereich Energieträger und Auswirkungen auf die Grundstoffindustrie am 20.9. von 10:00-14:00 Uhr

Workshop 2: Anpassung bestehender Wertschöpfungsketten innerhalb Deutschlands und der EU am 7.10. von 10:00-14:00 Uhr

Workshop 3: Sozio- und geoökonomische Herausforderungen der Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten am 21.10. von 9:30-13:00 Uhr

Um eine angeregte Diskussion mit allen Teilnehmenden zu ermöglichen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Bitte melden Sie sich bei Interesse über die Seite der dena an.

Hier geht es zur Anmeldung der Veranstaltung.


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Datum/Zeit
20. September 2021 - 21. Oktober 2021
9:30 - 14:00 Uhr

Kategorien

AnsprechpartnerIn
Kontakt: Stiftung Arbeit und Umwelt
Telefon: +49 (0) 30 2787 1373
E-Mail: arbeit-umwelt@igbce.de

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