Newsletter Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt und die Weltordnung steht bereits Kopf: Venezuela, Grönland, Iran, EU-Mercosur-Abkommen – und über allem schwebt ein US-Präsident, der sich nicht scheut, sein imperialistisches Denken und Handeln jenseits geltenden Rechts mit aller Macht durchzusetzen. Wer nicht nach seinen Regeln tanzt, dem wird gedroht und mit weiteren Zöllen bestraft. Ist das die Weltordnung, in der wir leben wollen? Auf gar keinen Fall!
Diese Großmacht-Fantasien schüren nicht nur Ängste und Unsicherheiten. Sie sind Gift für eine stabile Weltwirtschaftsordnung und ein faires und friedliches Miteinander. Das Recht des Stärkeren kann und darf nicht der Maßstab werden. Die Auswirkungen auf unsere Lieferketten, Industriestandorte, Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen sind bereits spürbar.
Unser erster Newsletter des Jahres 2026 zeigt, wie eng alles miteinander verknüpft ist. Das Streben nach wirtschaftlicher und politischer Dominanz, wie sie im 11KM-Podcast zu Donald Trumps Politik analysiert wird, wird weitreichende Umbrüche zur Folge haben. Auch Volker Perthes macht deutlich, dass Europa klare rote Linien im Umgang mit Trump formulieren muss. Ohne klare Regeln können die aktuellen Entwicklungen zulasten von Beschäftigten gehen, gerade dort, wo in komplexen Strukturen faire Arbeitsbedingungen unter Druck geraten.
Dieses Jahr ist überaus turbulent gestartet und dennoch freuen wir uns, es als Stiftung mit neuen Projekten, Publikationen und Veranstaltungen zu begleiten und mit Ihnen in den Austausch zu kommen. Ob vor Ort bei unserer Jahreskonferenz to-do Transformation im September oder digital auf unseren Kanälen.
Herzlichst Ihr,
Andrea Arcais
Geschäftsführer Arbeit und Umwelt der IGBCE

