Newsletter April 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
die EU-Kommission hat die vorläufige Anwendung des Mercosur- Handelsabkommen ab dem 1. Mai 2026 angekündigt. Die Hoffnung, die mit diesem Handelsabkommen verbunden ist: Märkte öffnen sich, Zölle fallen, neue Partnerschaften entstehen. Klingt gut – und ist es zum Teil auch. Aber wie immer steckt der Teufel im Detail, und die spannende Frage lautet: Wer profitiert, und wer zahlt drauf? Ein Podcast der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ordnet die EU-Handelsabkommen mit Mercosur und Indien ein. Und wir haben unsere Publikation „Zukunftsperspektiven Transformation“ zur Rohstofflage in den IGBCE-Branchen aus dem Jahr 2023 aus der Schublade geholt. Denn diese ist heute noch so aktuell wie vor drei Jahren – vor allem vor dem Hintergrund der angespannten weltpolitischen Lage.
Um die Transformation in der Demokratie – ihre Versprechen, ihre Zumutungen und die Menschen, die sie tragen – ging es in unserem Industrieecho vom 21. April. Wir haben mit Philipp Staab, Bettina Kohlrausch und Kai Niebert diskutiert, warum die Akzeptanz für den sozialökologischen Wandel schwindet, wenn Beschäftigte nicht mitentscheiden. Ein Gespräch, das nachwirkt. Und wie immer gilt: wir bleiben dran!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre.
Herzlichst Ihr,
Andrea Arcais
Geschäftsführer Arbeit und Umwelt der IGBCE

