Newsletter Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

wo stehen wir eigentlich? Diese Frage treibt uns dieser Tage besonders um und der vorliegende Newsletter liefert dazu einige ernüchternde wie ermutigende Antworten.

Eine neue Studie des IMK hat nachgemessen, was in den vergangenen fünf Jahren wirklich erreicht wurde – und was nicht. Das Ergebnis ist eindeutig: Unsere Wirtschaft ist weit davon entfernt, wirklich nachhaltig zu sein. Nicht ökologisch, nicht sozial, nicht einmal finanziell. Das ist kein Grund zur Resignation, aber ein unmissverständlicher Auftrag. Genau darum dreht sich auch unsere industriepolitische Jahreskonferenz „to do: transformation“, die wir für den 1. September ankündigen dürfen. Merken Sie sich den Termin gerne vor.

Doch Transformation gelingt nur, wenn sie auch regional verankert ist. Das zeigt das neue Handbuch unserer Kollegin Dr. Regina Weber zum Wasserstoffhochlauf: Infrastrukturen alleine reichen nicht. Es braucht Beschäftigungssicherung, Qualifikation und Mitbestimmung. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, macht auch der Beitrag von Dr. Indira Dupuis deutlich: In der Chemie- und Pharmabranche haben Frauen trotz hoher Qualifikation oft schlechtere Weiterbildungschancen. Wer Transformation will, muss Gleichstellung mitdenken.

Und dann ist da noch die Frage, wie wir eigentlich miteinander ins Gespräch kommen und wie wir Menschen erreichen, die sich einem gesellschaftlichen Miteinander verschlossen haben. Der Content Creator Marcant beschreibt, wie er Radikalisierung auf TikTok erlebt und was es seiner Meinung nach braucht, um Menschen aus festgefahrenen Ideologien wieder herauszuholen.

Auch wir stellen uns die Frage, wie wir Menschen mit unseren Inhalten gut erreichen können. Deshalb weise ich gerne auf unsere Umfrage zur Informationsnutzung hin und freue mich, wenn Sie uns hier unterstützen.

Herzlichst Ihr,

Andrea Arcais
Geschäftsführer Arbeit und Umwelt der IGBCE